Optoelectronic Packaging - ein Thema mit Zukunft
Die optische Aufbautechnik liegt an der
Schnittstelle zwischen optischer Nachrichtentechnik und
Mikrosystemtechnik. In seinem Buch gibt Prof. Dr. Ulrich H.P.
Fischer-Hirchert einen praxisbezogenen Überblick über
die verschiedenen Querschnittstechnologien und zeigt auf, wie die
Technologie des Optoelectronic
Packaging die Zukunft der optischen Hochtechnologie
bestimmen wird.
Die
Anfangskapitel des Buchs geben eine Übersicht der
Netzentwicklung optischer Systeme, gefolgt von einem Kapitel mit
detaillierten Beschreibungen der Grundlagen von Bauelementen dieser
Systeme wie Lichtwellenleiter, Sende- und Empfangsdioden. Einen
zentralen Raum nimmt die Beschreibung der Schnittstelle Faser zum Chip
ein, welche für das Verständnis der optischen
Kopplung und deren Justageproblem von äußerster
Wichtigkeit ist. Nach einem kurzen Exkurs in die traditionelle
elektrische Aufbautechnik mit ihren unterschiedlichen Bondtechniken
werden die optischen Stecker sowie die Herstellung optischer
Faserlinsen (Taper) beschrieben. Die Vermessung der Nah- und Fernfelder
ist wichtiger Bestandteil einer optimalen Faser-Chip-Kopplung.
Beschrieben werden im Detail auch die unterschiedlichen
Spotsize-Messverfahren mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Die
folgenden Kapitel gehen darauf ein, welche Justagetechniken dem
heutigen Anwender zur Verfügung stehen. Dabei geht der Trend
von den aktiven Techniken zur selbstjustierenden passiven Justage hin,
die eine miniaturisierte und wesentlich kostengünstigere
Aufbautechnik verspricht. Den Abschluss bildet ein Abschnitt mit vielen
Beispielen für unterschiedliche Modulaufbauten und die
Beschreibung von Zuverlässigkeitsuntersuchungen im Rahmen des
Standards ISO 11807.
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Auszüge aus
"Optoelectronic Packaging"
Möglichkeiten
zur Buchbestellung
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Zum Autor
Prof. Dr. rer. nat. Ulrich H. P. Fischer
wurde 1957 in Berlin geboren und studierte an der Freien
Universität Berlin Physik mit Schwerpunkt Atom- und
Festkörperphysik. Seine Promotion erlangte er 1988 mit
Arbeiten am Berliner Elektronensynchrotron BESSY zu optischen
Untersuchungen an dotierten Molekülkristallen. Von 1988 an
arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Heinrich-Hertz-Institut in Berlin auf dem Gebiet der optischen
Nachrichtentechnik in mehreren internationalen Forschungsprojekten mit.
Danach leitete er dort ab 1995 die Arbeitsgruppe der optischen Aufbau-
und Verbindungstechnik. Ab 1998 wurden ihm mehrere
Lehraufträge an den Berliner Fachhochschulen über
optische Nachrichtentechnik übertragen. Seit April 2001 leitet
er den Lehrstuhl für Telekommunikation an der Hochschule
Harz, wo er
optische Nachrichtentechnik unterrichtet.
Interessentenkreis
Optoelectronic Packaging
möchte
sowohl allen Studierenden der Nachrichtentechnik und verwandter
Ingenieurstudiengänge als Unterrichtshilfe dienen als auch
Berufspraktiker erreichen, die ein anwendungsorientiertes
Nachschlagewerk der optischen Aufbau- und Verbindungstechnik
für ihre tägliche Arbeit benötigen.
Praktikern wird durch die Struktur des Buchs die Möglichkeit
gegeben, auch ohne vertiefende Kenntnisse über Optoelectronic Packaging den Stoff
anwenden zu können.
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